Goldener Reiter

Alles dreht sich in Dresden um August den Starken. Er hat die Stadt zu dem gemacht, was Dresdner und Besucher ihr so mögen: Verschwenderisch den Künsten zugetan, das hat man gerne. Und so gönnte sich 1965 sogar die DDR den Luxus, das Denkmal des Kurfürsten mit Blattgold zu versehen: 187 Gramm Gold verliehen seitdem August die äußere Würde. Und weil der Zosse nicht ganz dicht war und es rostige Löcher gab, ist der goldene Reiter 2002/2003 runderneuert worden. Seitdem strahlt er, nun mit 500 g Blattgold auf braunem Untergrund, vielen Besuchern zwar eine Spur zu goldig - aber Hauptsache, er steht wieder und grüßt die Neustadt.

Der Kurfürst selbst hatte den Reiter gewollt, um sich bejubeln zu lassen. Die Fertigstellung erlebte er jedoch nicht mehr: Am 26. November 1736, mehr als dreieinhalb Jahre nach Augusts Tod, wurde das Reiterstandbild am Neustädter Markt zwischen Augustusbrücke und Hauptstraße enthüllt.


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Zuletzt geändert: 07.08.05