Frauenkirche

Ein Bauwerk von überragender Bedeutung – und das im wörtlichen wie im übertragenen Sinne, war die Frauenkirche in Dresden. 1726 bis 1743 nach Plänen des Architekten George Bähr entstanden, prägte die Frauenkirche mit ihrer Sandsteinkuppel wesentlich die Silhouette Dresdens.

Den für Dresden verheerenden Bombenangriffen des 13. Februar 1945 widerstand die steinerne Kuppel - es war ein Feuer in der Kirche, das sie zwei Tage später zum Einsturz brachte.

Als Ruine überlebte die Frauenkirche die DDR. Am 45. Jahrestag des Angriffs, dem 13. Februar 1990, konstituierte sich die Bürgerinitiative zum Wiederaufbau der Frauenkirche; am 27. Mai 1993, dem 250. Jahrestag der Vollendung des Baus, überreichte Dresdens Oberbürgermeister Dr. Herbert Wagner dem Vorsitzenden der Stiftung Frauenkirche Dresden, Prof. Ludwig Güttler, die Baugenehmigung für den Wiederaufbau. Der erfolgt seit dem 27. 5. 1994 - so originalgetreu wie möglich, unter Verwendung aufwändig lokalisierter Originalsteine. Im Herbst 2005 soll alles fertig sein.

Die Kosten für den Wiederaufbau der Frauenkirche wurden auf über 250 Millionen DM veranschlagt – wovon mehr als die Hälfte durch private Spenden aufgebracht werden soll.


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Zuletzt geändert: 07.08.05