Schloss Eckberg

Schloss Eckberg ist das erste der drei Elbschlösser auf der rechten Elbseite, wenn man vom Blauen Wunder elbab gen Dresden fährt. Das Schloss wurde von 1859 bis 1861 nach Plänen des Dresdner Architekten Christian Friedrich Arnold erbaut. Die Entwürfe des Semper-Schülers sahen ein mittelalterlich anmutendes Märchenschloss mit 25 Meter hohem Turm im neogotischen Tudorstil englischer Landhäuser vor. Auftraggeber (und erster Bewohner) war der Großkaufmann Johann Daniel Souchay. 1925 erwarb Dr. Ottomar Heinsius v. Mayenburg - der Erfinder der Zahnpastatube und durch sein Chlorodont zu Geld gekommen - Schloss Eckberg.

Die anshenliche Parkanlage rund ums Schloss verwandelte der Botaniker in ein riesiges Blumenmeer; an Wochenenden öffnete von Mayenburg den Park der Dresdner Bevölkerung. Heute können sich Dresdner und die Gäste der Stadt immer während der jeweiligen Blüte an Tulpen, Narzissen, Krokus und Rosen erfreuen. Kunst gibt es auch auf dem Gelände: die "Aphrodite" des Dresdner Bildhauers Peter Pöppelmann im Blumengarten der "Sonnenanbeter" des Jugendstilkünstlers Sascha Schneider auf der Terrasse.


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Zuletzt geändert: 07.08.05