Brühlsche Terrasse

Parallel zur Elbe und oberhalb des Terrassenufers erstreckt sich über fast einen halben Kilometer Länge die Brühlsche Terrasse, die auch gerne als der "Balkon Europas" bezeichnet wird. Dresdens Flaniermeile schlechthin bietet wunderbare Aussichten auf den Fluss mit den Raddampfern (die unterhalb der Brühlschen Terrasse an- und ablegen) bis weit ins Weinland elbabwärts.

Unter der Brühlschen Terrasse befinden sich Reste der alten Festung (Kasematten), die besichtigt werden können.

Benannt ist die Anlage nach dem Grafen Heinrich von Brühl, der so etwas wie eine Tellerwäscher-zum-Millionär-Karriere hinter sich hatte: Als Günstling Friedrich August II. brachte er es vom Leibpagen und Kammerherrn über den Außenminister zum "alleingebietenden Minister" am sächsischen Hofe. Brühl wusste die Gunst auch materiell für sich zu nutzen - was den heutigen Besuchern sicher nichts mehr ausmacht: Seit 1814 ist die Terrasse öffentlich, eine große Treppe führt vom Schlossplatz auf das Areal.

So gut die Aussicht von der Brühlschen Terrasse ist, so bezaubernd ist sie aus einiger Entfernung auch dorthin: Das ganze Stadtpanorama entfaltet sich. Besonders an Sommerabenden (zum Beispiel von den Filmnächten am Elbufer) ist das Spiel der Farben der beleuchteten Gebäude interessant.


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Zuletzt geändert: 07.08.05