Schloss Albrechtsberg

Die Kunst des Feierns haben die Dresdner scheinbar nahtlos aus dem Barock übernommen, und auf Schloss Albrechtsberg – dem stadtnächsten und schönsten der drei Elbschlösser – geht es besonders gut.

Das Römische Bad liegt unterhalb des Schlosses und immer noch hoch über der Elbe. Mit seiner halbkreisförmigen Wandelhalle und dem Säulengang um das Wasserbecken bietet es sich nachgeradezu an, italienische Momente an die Elbe zu zaubern.

Dabei begann der Ruhm des Hauses gar nicht mediterran: der 7. Earl Findlater, ein schottischer Lord, erwarb 1803 das Grundstück und ließ ein prächtiges Bergpalais errichten. 1850 erwarb Prinz Albrecht von Preußen Teile von „Findlaters Weinberg“ (er war wegen einer nicht standesgemäßen Heirat in Preußen nicht mehr gelitten) und ließ für 3,5 Mio Mark nach Plänen des Schinkelschülers Adolf Lohse das Schloss als dreigeschossigen Sandsteinbau im Stil des Berliner Spätklassizismus bauen.


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Zuletzt geändert: 07.08.05